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Beim Essen kommt es auf die Reihenfolge an

Wenn du verschiedene Nahrungsmittelgruppen in der richtigen Reihenfolge einnimmst, kannst du Verdauungsprobleme vermeiden.
Beim Essen kommt es auf die Reihenfolge an
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Im Magen kommt doch sowieso wieder alles zusammen, denken viele und achten nicht auf eine gesunde Reihenfolge bei der Nahrungsaufnahme. Infolgedessen kann es zu Verdauungsprobleme kommen, unter denen laut Studien jeder zweite Erwachsene leidet: Sodbrennen, Verstopfung, Völlegefühl. Dabei ist es ganz einfach, die eigene Verdauung positiv zu beeinflussen, wenn man ein paar grundsätzliche Dinge beachtet.

1. Das Essen stapelt sich im Magen

Es ist nicht so, dass das ganze Essen im Magen zusammenkommt und bunt durcheinandergemischt wird. Vielmehr trifft es schichtweise im Magen ein und wird der Reihe nach verdaut. Was zuletzt ankommt, wird auch zuletzt verdaut. Das ist wiederum dahingehend problematisch, dass bestimmte Lebensmittelgruppen wie Fette, Proteine oder Kohlenhydrate unterschiedlich lang verdaut werden. Darum solltest du leichtverdauliche Lebensmittel immer zuerst essen und schwerverdauliche am Schluss.

2. Wasserhaltige Lebensmittel zuerst

"Erst das Wasser, dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure". Dieser Spruch aus dem Chemieunterricht lässt sich auch wunderbar auf die Nahrungsaufnahme übertragen.
Demnach sollte man Obst immer als erstes essen. Dann folgen Gemüse oder Salat. Innerhalb von 30-50 Minuten sind diese Lebensmittel schnell verdaut.
Danach kommen die Kohlenhydrate dran, zum Beispiel Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Der Verdauungsprozess von Kohlenhydraten dauert ungefähr anderthalb bis zwei Stunden.
Noch mehr Zeit braucht die Verdauung für Fette. Sie werden in circa drei Stunden verdaut.
Zum Schluss sollten deshalb Fleisch, Fisch oder andere Proteine, wie Eier, zu sich genommen werden. Die Verdauung von Proteinen dauert am längsten, sie benötigt zwischen anderthalb und fünf Stunden.

3. Folgen der falschen Reihenfolge

Wenn man nicht auf die richtige Reihenfolge beim Essen achtet, kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Sodbrennen, Magengrummeln oder Blähbauch kennt vermutlich jeder. Wer zum Beispiel Kartoffeln und Fleisch isst und sich zum Dessert einen Obstsalat gönnt, riskiert Verdauungsprobleme. Das Obst wird in diesem Fall nämlich erst dann verdaut, wenn Fleisch und Kartoffeln verdaut sind. Bis dahin beginnt bereits die Gärung der Früchte, was wiederum Blähungen und somit auch Bauchschmerzen verursachen kann.

Tipp:

Je weniger Lebensmittel du miteinander mischst, umso besser. Ausserdem solltest du, wenn möglich, kein Fett mit Zucker kombinieren. Der Zucker bewirkt die Ausschüttung von Insulin zum Abbau von Zucker, aber das Fett blockiert den Transport von Zucker in die Zellen. Stattdessen wird das Fett vom Insulin in die Fettzellen transportiert und lagert sich dort ein. Hier findest du noch weitere Tipps für eine bessere Verdauung.

Von Conny, V-Kitchen

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